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Aug 8 2011

WOFF ist eine Candidate Recommendation

Das W3C hat die Candidate Recommendation von WOFF 1.0 veröffentlicht. Damit verbunden ist der Aufruf, die Technik zu implementieren. Es gibt bereits eine Reihe von Implementierungen, wie das W3C auf seiner Fonts on the Web-Seite aufzählt. Meine eigenen Erfahrungen mit den Browsern(!) sind ebenfalls gut. Die Frage ist und bleibt: Spielt Windows mit?

In Ergänzung zu meinen früheren Aussagen habe ich die von mir verwendete WOFF-Datei überprüft. Dazu habe ich ein Tool von Type Supply namens woff-validate verwendet. Laut dieser Prüfung ist meine WOFF-Datei in Ordnung. Ob die Prüfung vollständig ist, kann ich nicht sagen. Das Problem besteht für mich weiterhin auf Seiten von Windows.

Nun bin ich gespannt, ob der Aufruf zur Implementierung von WOFF eine Veränderung bringt. Meine Erwartung ist eher gering, da ich die Ursache für das Problem nicht an der Verpackung (WOFF) des von mir verwendeten Fonts sehe, sondern an der Interpretation der eigentlichen Schrift durch Windows.


Apr 14 2011

XQuery 3.0, XPath 3.0, XSLT 3.0

Seit einigen Wochen gibt es beim W3C neue Entwürfe verschiedener X-Techniken. Neben XQuery 3.0 auch XPath 3.0. Ein Entwurf für XSLT 3.0 ist allerdings nicht (mehr) erreichbar. Falls es sich nicht um einen Fehler handelt, ist das eine für das W3C sehr ungewöhnliche Vorgehensweise. Schließlich hat Tim Berners-Lee himself die Parole ausgegeben Cool URIs don’t change.

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Jun 3 2010

Integration mehrerer Semantic-Web-Services mit SPARQL 1.1

Ein jüngst erschienener Entwurf mit Namen SPARQL 1.1 Federation Extensions beschreibt, wie sich mehrere Semantic-Web-Services in einer Query abfragen lassen. Der Vorschlag lässt sich am besten an einem kleinen Beispiel erläutern.

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May 28 2010

InkML: “Bitte unterschreiben Sie in XML”

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May 19 2010

XML in Bewegung

In den vergangenen Wochen hat es viel Bewegung im Umfeld von XML beim W3C gegeben. Dieser kurze Artikel stellt eine Übersicht der Neuigkeiten zusammen.

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Jan 8 2010

BITV mit Links zu HTML und CSS

Die Barrierefreiheit von Webseiten wird in Deutschland durch die “Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung”, kurz BITV geregelt. Wenngleich sich der Wirkungsbereich nur auf Seiten von Behörden erstreckt, hat die BITV auch eine große Bedeutung für Unternehmensseiten bekommen.

Die BITV ist naturgemäß stellenweise abstrakt, ähnlich wie die verwandten englischen Texte des W3C. Um die Verständlichkeit zu erhöhen, haben wir eine mit Links zu HTML und CSS angereicherte Fassung der BITV erstellt und im Rahmen des Projekts <edition W3.de> veröffentlicht.


Nov 20 2009

W3C sperrt Java aus

Heute habe ich bei der Arbeit mit einer XSLT-Engine an meinem Verstand gezweifelt. Die Aufgabe war einfach: Ein kleines Verarbeitungsskript für eine Webseite. Doch leider brach die Verarbeitung immer ab, weil der XSLT-Interpreter die DTD nicht vom Server des W3C laden konnte. Natürlich sollte man besser eine lokale DTD verwenden, dennoch war es überraschend, dass die DTD nicht zugreifbar war. Dem wollte ich auf den Grund gehen, was zu einer zweistündigen Recherche führte. Hier die Ergebnisse in Kurzform.

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Nov 2 2009

Hilfe, mein Software-Agent hat Angst

Na ja, ganz so weit ist es noch nicht. Aber sollte ich mal einen persönlichen, autonomen und wirklich intelligenten Software-Agenten mein Eigen nennen, könnte er ja auch mal Angst haben, sich überlastet oder ausgebrannt fühlen. Das W3C arbeitet jedenfalls schon mal an der passenden Auszeichnungssprache: EmotionML. Wer jetzt glaubt, die Initiative sei genauso sinnvoll wie MRML, sollte einen Blick in den EmotionML-Draft werfen. Zu Beginn sind Use Cases aufgelistet.

Statt des obligatorischen Smileys, drücke ich meine Gefühle abschließend mal XML-like aus:

<emotion>
    <intensity value="0.2"/>
    <category set="everydayEmotions"
              name="enjoyment"/>
</emotion>

Oct 20 2009

“Runde Ecken” ohne Tricks mit CSS

“Und sie bewegt sich doch!” — Was Galileo Galilei angeblich über die Erde gesagt hat, kann man auch über die CSS-Weiterentwicklung sagen. In einem Working Draft des W3C vom 15. Oktober sind doch tatsächlich die runden Ecken enthalten. Mit border-radius könnte man Elementen auf einer Webseite “runde Ecken” verleihen.

Verfolgt man den Entwurf zurück, findet man einen ersten Working Draft aus dem Jahr 2002. Da sind — wie im Flug — mal eben sieben Jahre vergangen … und der Text ist immer noch ein Working Draft. Wenn es dann mal endlich eine Recommendation ist, dürfte die Web-Mode längst wieder nach “eckigen Ecken” verlangen.

Trotzdem schön, dass das W3C mitmacht. :-)